Adventsandachten

Liebe Leserin, lieber Leser,
haben Sie auch eine Weihnachtskrippe zu Hause, die vor dem Fest unter dem Weihnachtsbaum oder einem anderen ganz besonderen Platz dekoriert wird? Zu meinen Kindheitserinnerun-gen an Weihnachten gehört auch die Weihnachtskrippe meiner Eltern, die noch aus der Zeit vor den Weltkriegen stammt. Ich habe es als Kind geliebt, diese Krippe vor Weihnachten aufzubauen. Und dabei war es keineswegs unerheblich, wer wo stand. Wer durfte ganz nah bei der Krippe stehen und wer musste sich mit ei-nem Platz ein wenig abseits zufrieden geben? Sollte Josef direkt hinter Maria stehen und ihr den Rücken stärken oder stand er doch eher zwei Schritte weiter seitlich, immer noch ein wenig verwundert und vielleicht auch überfordert von dem, was da geschah? Fragen über Fragen.
In unseren Adventsandachten soll dieses Jahr ebenfalls eine Weihnachtskrippe aufgebaut werden, die von Andacht zu Andacht weiter wächst. Und wir wollen in den Andach-ten über die Figuren nachdenken, die jeweils dazukommen, über die Menschen, die sich damals zur Krippe aufgemacht haben. Mit welchen Gefühlen und Fragen haben sie sich wohl auf den Weg gemacht? Und wie ist das bei uns heute? „Ich steh an einer Deiner Krippen hier…„, so dichtet Paul Gerhardt in einem seiner Weihnachtslieder und wir möchten Sie herzlich einladen, zu den Adventsandachten zu kommen und sich dort gemeinsam mit uns innerlich auf den Weg zur Krippe zu begeben. In der dritten Adventsandacht wird zudem das Friedenslicht von Bethlehem weitergegeben. Wir bitten alle, die es mit nach Hause nehmen möchten, geeignete Laternen mitzubringen.
Wir freuen uns auf Sie! Ihre Caroline Miesner und Kollegen
Herzliche Einladung zu den Adventsandachten am 4., 11. und 18. Dezember um 19.00 Uhr in der Bergkirche.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren